1862 – Homage to Emily Dickinson

VÖ: 20. März 2020 […english description]

Emily Dickinson (1830-86, Biopic derzeit bei Apple TV+), lebte nur in ihrer unveröffentlichten Lyrik. Aus zwölf 1862 kreierten Texten schuf Marc Pendzich dieses musikalische Kleinod: tiefromantisch, zeitlos, das Leben zelebrierend, die Natur anbetend.

Die heute in den USA populärste Dichterin des 19. Jahrhunderts – Emily Dickinson (1830-1886) – lebte ausschließlich in ihren Gedichten: Zurückgezogen in ihr Zimmer im Elternhaus in Amherst (Massachusetts), in ihren späten Jahren nur durch die angelehnte Tür kommunizierend, entwarf sie in rund 1800 Gedichten eine ganze Welt: intensiv, lebensdürstend, sehnsuchtsvoll, gottesfürchtig, leidenschaftlich. Markant ist die kreative „Explosion“ Dickinsons in den Jahren des US-amerikanischen Bürgerkrieges: 226 Werke sind allein aus dem Jahr 1862 erhalten. Sie zeichne ein besonderer „Tonfall“ aus, der unbedingt in Klang umgesetzt werden „wollte“, so der Komponist Marc Pendzich („Nachtgesang“, „SELMA“), der sich für seine Vocals zuvor die Texte im Wortklang der US-Ostküste einsprechen ließ. Auch galt es – aufgrund der ungewöhnlichen Veröffentlichungsgeschichte der Werke – Copyrights an einigen dieser im 19. Jahrhundert entstandenen Texten durch die Harvard University zu lizensieren. So ist ein musikalisches Kleinod entstanden: tiefromantisch, zeitlos, das Leben zelebrierend, die Natur anbetend – in unendlicher Faszination für diesen weiblichen Van Gogh des Dichtens, der zu Lebzeiten kein einziges Werk veröffentlichte.


Digitaler Vertrieb (Stream/Download): Uniqueopia
Das Album weltweit ist bei Bandcamp als Stream und Download erhältlich auf allen gängigen Portalen wie z.B. Spotify, Amazon, iTunes/AppleMusic, Deezer

>> Es gibt eine kleine Ü-60-Edition als physische CD auf Bandcamp!

>> Download: Booklet
>> Website zum Album: 1862.info
>> Pressematerial siehe vadaboeMusic.


Ebenfalls Im Frühjahr 2020 erscheint auch Marc Pendzichs Buch „Handbuch ‚Klimakrise – by design or by disaster’“ als BoD, ca. 420 Seiten, vgl. Webportal www.handbuch-klimakrise.de